Social Media als Bestandteil von crossmedialem Publishing

Social Media - Crossmedia Ansätze und Möglichkeiten von Facebook, Twitter, Google+ & Co.

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Nicht nur zahlreiche kleine und mittelständische Unternehmen fragen sich, wie sie ihre Unternehmenskommunikation optimieren und in den Kontext der sozialen Medien einbetten können. Vor diese Aufgabe werden zunehmend Blogger, Texter und Online-Redakteure gestellt, die ihren Publikationen mehr Reichweite verleihen wollen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Online-PR oder den unternehmenseigenen Onlinemarketing-Mix handelt, die Relevanz der sozialen Medien nimmt täglich zu!

Daher möchten wir aufzeigen, welche Möglichkeiten in diesem Zusammenhang bestehen.

Die Eigenschaften der wichtigsten Social Media Kanäle

Sowohl die Inhalte als auch die damit einhergehenden Zielsetzungen unterscheiden sich in den meisten Kanälen und werden von diesen überwiegend vorgegeben. Da nahezu kein Portal eine exakte Zielegruppe vorgibt, ist es zudem schier unmöglich, in nur einem präsent zu sein. Daher muss den Ansprüchen medienspezifischer Vorstellungen, dem Verlangen nach einem hohen Unterhaltungswert oder der Erwartung nützlicher Informationen in den verschiedenen Social Media Präsenzen Rechnung getragen werden.

Damit erwarten die Nutzer von

–       Blogs: themenrelevante, aktuelle Beiträge

–       Google +: anspruchsvolle Inhalte

–       Facebook: Unterhaltung

–       Twitter: kurze und knappe Verweise auf News

–       XING: für den eigenen Geschäftsalltag interessante Informationen

–       YouTube: nützliche Tutorials oder unterhaltsame Videos

Schon diese kleine Auswahl der sozialen Medien nimmt ein hohes Maß an zeitlichen Kapazitäten in Anspruch.

Social Media Kanäle parallel nutzen – Crossmedia

Natürlich wird ersichtlich, dass es sich bei der gleichzeitigen Verwaltung unterschiedlicher Plattformen um einen hohen Aufwand handelt. Aufgrund der Unterschiede der einzelnen Medien müssen zudem die jeweiligen Möglichkeiten beachtet werden, wodurch sich offensichtliche Vorteile für eine crossmediale Kommunikationsstrategie ergeben. Den oben angedeuteten Erwartungen der Besucher unterschiedlicher Social Media Kanäle gilt es daher mit unterschiedlichen Tonalitäten und Inhalten zu begegnen. Das Kommunikationskonzept ist hierbei besonders wichtig. Denn nicht nur die Content-Produktion, sondern auch die „Übersetzung“ des Contents in die mediaspezifischen Sprachen ist essentiell für den Erfolg. Denn heterogene Zielgruppen erwarten unterschiedliche Sprachen, mal einfach, mal technisch, mal unterhaltsam.

 

Wie kann dies aber in der Realität aussehen?

1.    Veröffentlichung im Blog

Blog: So vernetzen Sie Ihre Social Media Kanäle - Crossmediaansätze in der Social Media Im Blog wird zunächst die Dienstleistung, das Produkt oder die entsprechende Neuigkeit vorgestellt. Hier zählen sowohl Fakten als auch ein gewisser, wenn auch dezenter, Unterhaltungswert. Visuelle Erlebnisse verstärken den Erfolg der Meldung, also sind Bilder mittlerweile fast schon Standard.

Nice to have: ein Video, dass parallel auch auf YouTube veröffentlicht wird.

 

2.    Streuung auf Twitter

Twitter zum Aufbau von Reichweite nutzen - Crossmedia-Ansätze auf Social Media Kanälen zur Traffic-GenerierungRegelmäßige, mehrfache Verweise inklusive Link erhöhen im ersten Schritt die Reichweite des Blogposts. Die Reichweite geht mit der Traffic-Generierung auf dem Blog einher.

 

3.    Bekanntmachung auf XING

Xing Nutzung zum Reichweitenausbau von eigenen Artikeln und Blogs - Crossmedia Nutzung in der Social MediaHier sollte technisches, objektives Niveau bei der Berichtung im Vordergrund stehen. Neben den entsprechenden Gruppen und Foren, die sich für eine Nachricht eignen, kann mittlerweile auf dem eigenen XING-Profil auch ein RSS-Feed des eigenen Blogs integriert werden. Damit bleibt das Netzwerk automatisch auf dem Laufenden.

 

4.    Google +

google+ als Multiplikator: Reichweitenausbau durch die crossmediale Nutzung von Social Media KanälenAuch hier sollte ein objektives, qualitatives Niveau bei der Vermarktung des Blog-Beitrages anvisiert werden.

 

5.    Facebook

Facebook - der populärste Social Media Kanal nimmt oft eine Schlüsselstellung im Social Media Mix ein.Während das Produkt auf den vorangegangen Kanälen eher förmlich die Runde macht, gilt es auf Facebook schon etwas stärker die Werbetrommel zu rühren. Populärer, unterhaltsamer Sprachgebrauch in Kombination mit Gewinnspielen hat sich hier bewährt.

 

6.    YouTube Video

YouTube Filme eigenen sich hervorragend für den crossmedialen Einsatz auf Social Media Kanälen. Optimaler Weise wird sowohl auf dem eigenen Blog als auch auf YouTube ein Video gepostet, das eine visuelle Unterstützung der Kommunikation gewährleistet.

 

Daniel bei Google+

2 Gedanken zu “Social Media als Bestandteil von crossmedialem Publishing

  1. Dass Google+ nur für anspruchsvolle Inhalte taugt, halte ich jetzt für übertrieben. Ich lese viele anspruchsvolle Inhalte, mir taugt Google+ dennoch nicht so gut, d.h. ich bin wenig darauf unterwegs, auch wenn es sicher auch im Zuge einer Social-Media-Strategie erforderlich ist speziell für Unternehmen. Ich sehe es eben so, die einen mögen lieber FB, die anderen lieber Google+.

  2. Gerade aufgrund des AuthorRanks werden hochwertige und regelmäßige Beiträge (also hochqualitativ geschrieben mit Rücksicht auf SEO) auf Google+ immer wichtiger. In diesem Punkt stimme ich dem Autor zu.

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