magnifying glassWahrscheinlich habt Ihr es schon mehr als 1000 Mal gehört. „Social Media muss vorbereitet sein“, „Social Media braucht wie alle anderen Marketingmaßnahmen einen Plan,“ oder „Social Media funktioniert ohne eine Strategie nicht“. Aber habt Ihr diese Aussagen auch wirklich ernst genommen, ganz tief verinnerlicht und im Idealfall darüber nachgedacht, ob Ihr diese Tipps auch genau so umsetzt? Wahrscheinlich nicht. Und wenn doch, dann solltet Ihr Euch einmal auf die eigene Schulter klopfen. Denn das kann – naja gut sagen wir mal – macht nicht jeder

Im folgenden Artikel werden Social Media Vorbereitung und Planung einmal näher unter die Lupe genommen. Was genau ist damit gemeint und wie, wozu, weshalb braucht man es?!

Marktsegmentierung

Wie bei jeder anderen Marketingstrategie sollte zunächst einmal die Frage zu den Social Media Portalen beantwortet werden. Passen diese zu der eigenen Marke und den damit verbundenen Kunden? Denn was bringt es zum Beispiel auf Pinterest vertreten zu sein, wenn man eine Creme gegen Fußpilz verkaufen möchte. Bilder zu diesem Produkt möchte wahrscheinlich kaum jemand sehen. Den Gedanken, immer überall mitspielen zu müssen, sollte man schnellstmöglich verbannen und sich auf die wesentlichen und damit erfolgsversprechenden Plattformen konzentrieren.

Marketing-Mix

Marketingmaßnahmen sollten miteinander harmonieren. Und damit sind alle gemeint. Social Media bedarf zwar teils spezielle bzw. andersartige Behandlung, gehört aber immer noch dazu. Betrachten wir diesen Punkt doch ebenfalls an einem Beispiel. Nehmen wir an, ein konservatives Unternehmen, das viel Wert auf eine förmliche Sprache und die alte Schule legt, würde eine Strategie entwickeln, in der es auf Social Media Plattformen super hip auftreten soll. Würde das nicht unglaubwürdig erscheinen!? Fakt ist: Eine einheitliche Botschaft auf allen Ebenen ist Pflicht. Klar sollten Unternehmen auf Social Media Plattformen etwas riskieren können aber widersprüchlich darf es nie werden.

Die richtige Basis schaffen

websearchÜber Social Media sind Unternehmen in der Lage, den Traffic der eigenen Unternehmenswebsite zu erhöhen. Durch Beiträge auf den auserwählten Plattformen lassen sich Verlinkungen generieren. Diese führen im Idealfall zur eigenen Homepage. Und genau hier liegt leider viel zu oft der Knackpunkt. Denn ein guter Social Media Auftritt ist nicht förderlich wenn die Basis nicht stimmt. Eine ästhetische und überschaubare Website, ein funktionierender Online Shop oder eine einfach zu bedienende Anwendung sind wichtig. Sehr wichtig sogar! Um über Social Media zum tatsächlichen Verkauf des eigenen Produktes oder der eigenen Dienstleistung zu gelangen, muss der Übergang von Social Media zum bereits exerzierenden Webauftritt stimmen.

Genug Material

Während eines Social Media Auftritts ist es wichtig seine Zielgruppe zu entertainen, regelmäßig mit Texten, Bildern, Videos etc. zu bespielen oder nennen wir es besser bespaßen. Und darauf sollte ein Unternehmen vorbereitet sein. Es gibt nichts Anstrengenderes als am selbigen Tag, an dem eine Information oder ein neuer Post des Unternehmens benötigt wird, noch nach einer passenden Darstellungsform zu suchen. Ein gutes Foto ist nicht immer nebenbei geschossen. Deswegen sollten Unternehmen in der Vorbereitungsphase einmal auf Streiftour gehen und jedes Material einsammeln, das sich eignen könnte. Aussortieren kann man später immer noch. Und von da an heißt es „Augen auf!“. Denn auch die größte Ansammlung neigt sich einmal dem Ende zu und muss aktualisiert werden.

Wie Ihr seht kann eine Social Media Strategie tatsächlich nicht von Keyboard with Time For Action Button.heute auf morgen auf die Beine gestellt werden. Es bedarf einige Zeit, für die gewünschten Ziele eine passende Strategie zu entwickeln. Außerdem muss das Fundament stimmen. Es hat noch nie etwas gehalten, das auf wackeligen Grund steht.

Was meint Ihr, stimmt das so? Teilt Ihr all diese Ansichten oder habt Ihr vielleicht sogar andere Erfahrungen gemacht?