Kennt Ihr das? Ihr postet etwas auf Eurer Facebook-Unternehmensseite und schaut dann was passiert. Bekommt Ihr viele Likes und Kommentare, ist die Freude groß! Ist das Gegenteil der Fall kommt große Enttäuschung auf. Wichtig ist hier: Wie geht Ihr damit um? Eine „Naja doof gelaufen“-Reaktion ist kein Mittel zum Erfolg. Das müssen wir hier wohl nicht weiter betonen. Social Media Controlling beziehungsweise Social Media Monitoring könnte der Schlüssel zu einer erfolgreichen Social Media Kampagne sein.

Welche Inhalte funktionieren am besten? Was spricht meine Zielgruppe an? Sollte ich mehr von den so gerne geteilten Zitaten bringen oder besser doch nicht? Antworten auf diese Fragen bekommt Ihr nicht in der Fachliteratur aus dem Regal.

Nur zu posten bedeutet nicht erfolgreich zu sein. Wichtig ist es zu beobachten und zu analysieren, welche Reaktionen und welches Feedback einzelne Posts, Werbeschaltungen etc. hervorrufen.

Wie soll das gehen? Wo fange ich da an? Was muss ich machen?
Jetzt nur keine Panik! Viele Social Media Plattformen geben Hilfestellungen. Facebook zum Beispiel unterstützt Unternehmen mit „Facebook–Insights“. Schauen wir uns das doch einmal genauer an. Außerdem können weitere Auswertungstools wie zum Beispiel quintly.com verwendet werden. Hier werden die weiteren Statistiken grafisch aufgearbeitet und es besteht die Möglichkeit ein Benchmark zu erstellen.

Top und Flops

Was läuft und was nicht? Darüber solltet Ihr Euch ganz dringend einen Überblick verschaffen. Warum die erfolgreichen Posts nicht mal denen, die es nicht sind gegenüberstellen und sehen, ob sich so schon deutliche Unterschiede herausstellen!? Vielleicht ist Eure Zielgruppe ja einfach kein Fan von Links, liebt dafür aber Bilder sehr. Et voila! Schon steht sie, die erste Erkenntnis des Social Media Monitorings. Mehr Bilder, weniger Links!

Wer ist meine Zielgruppe?

Sind Eure Fans eher männlich oder weiblich? Alt oder jung? Aus welcher Region kommen sie? Das könnt Ihr uns nicht beantworten? Schlecht! Dabei ist es dank Facebook-Insights doch so einfach, diese Fakten herauszufinden! All diese Informationen sind wichtig, um Posts zu verfassen die interessieren oder aber auch Werbeschaltungen auf die passende Zielgruppe auszurichten. Es ist vergebene Mühe und im Falle der Werbeschaltungen auch noch verschenktes Geld, wenn sich den eigenen Fans nicht angepasst wird.

Fanwachstum

Gewinnt Ihr nach einem Post besonders viele Fans dazu und Ihr habt zu diesem Zeitpunkt keine Werbung geschaltet, könnt Ihr davon ausgehen, dass der Inhalt des Posts Grund für das Wachstuhttp://newsletter.youjustdo.de/m ist. Diese Erkenntnis kann Euch wieder dabei helfen herauszufinden was besonders gut funktioniert. Geht auch umgekehrt. Verlorene Fans könnten ein Indiz dafür sein, dass Beiträge eventuell als nervig, uninteressant etc. empfunden werden. Achtung Warnschuss! Wer so was übersieht ist selbst schuld, wenn die eigene Social Media Kampagne nicht zum gewünschten Erfolg führt.

 Die besten Zeiten

Wann sind Eure Zielgruppen online und motiviert mit Euch zu kommunizieren? Nein das muss nicht vermutet oder geraten werden! Auch diese Information lässt sich durch ein bisschen Ausprobieren und vor allem durch Beobachtungen herausfinden. Postet zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Tagen und schaut, wann Ihr das meiste Feedback bekommt. Hier heißt es: Probieren geht über Studieren. Niemand kann Euch vorher genau sagen, wann Eure Zielgruppe am aktivsten ist.

Es geht nicht immer um Quantität

Reichweiten sind ein weiterer wichtiger Punkt des Social Media Monitorings. Wie viele Fans erreichen beispielsweise meine Posts? Sehen meine Fans die Beiträge, nur weil diese beworben wurden oder ist der virale Faktor hier ein wesentlicher Einflussfaktor? Hieraus lassen sich Rückschlüsse darauf schließen, ob es überhaupt nötig ist Eure Posts zu bewerben oder ob Ihr darauf getrost verzichten könnt.

Weiter bietet Facebook-Insights Euch die Möglichkeit, den Punkt „Personen die drüber sprechen“ einzusehen. Hiermit lässt sich einsehen, ob Eure Fans mit Eurer Marke kommunizieren. Ein Like ist oft schnell gesetzt und es ist nicht nötig sich dafür länger mit dem Inhalt des Posts auseinanderzusetzen. Kommentieren und teilen Eure Fans die Posts jedoch haben sie sich Gedanken darüber gemacht. Dieser Post bleibt sicher länger im Gedächtnis. Berühren, provozieren etc. die Posts? Ist das Wording und sind die Inhalte zielgruppengerecht? Um diese Schlüsse zu ziehen sind diese Daten entscheidend. Es geht halt doch nicht immer nur um Quantität.

All diese Aussagen sind natürlich nur Beispiele von vielen Möglichkeiten des Social Media Monitorings und bringen je nach Unternehmen natürlich andere Ergebnisse. Und ja, all diese Analysen erfordern einige Zeit. Falls diese im Unternehmen nicht mehr vorhanden ist oder die Kapazität auch einfach schon vollends ausgeschöpft ist sollte sich das Unternehmen überlegen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Social Media “einfach nur so” ohne nachzudenken und ohne Analysen ist nur halb so erfolgreich. Das jedenfalls steht fest.