Ein Bild sagt mehr als tausend Worte…

Pinterest gilt seit einiger Zeit als neuster Trend in Sachen Social Media. Doch was ist dran am Hype um diese neuartige Plattform? Die Idee ist einfach und wie so oft strotzt sie gerade deswegen vor Potential! Falls ihr euch immer noch fragt, was genau Pinterest ist und wie es zu Marketingzwecken genutzt werden kann, solltet ihr jetzt dringend weiterlesen!

Was ist Pinterest genau?

I love pin + interest„Pin“ von anheften + „interest“ von Interessen = „Pinterest“! Alles klar? Gut! Und was genau hat das jetzt mit Social Media zu tun? Auf Pinterest können Nutzer dieser Plattform Bilder an eine virtuelle Pinnwand heften. Diese können wiederum von anderen Nutzern geteilt (repint), kommentiert und geliked werden. Die Interaktion der Nutzer untereinander ist hier das Fundament der Plattform.

„Pinterest is a tool for collecting and organizing things you love“, so beschreibt Pinterest sich selbst. Und im Grunde sagt dieser Satz alles über Pinterest aus. Denn der Austausch über die liebsten Hobbys, Interessen, Shoppingtipps und Co. finden hier ihren Platz. Es gibt fast nichts, was es nicht gibt. Und genau das macht diese Plattform für seine Nutzer so spannend.

Sreenshot PinterestDas geht auf Plattformen wie Facebook, Twitter und Co. doch auch?! Wo liegt da der Unterschied? Ganz einfach! Auf Pinterest werden ausschließlich Bilder geteilt. Alles auf eine eher schickere Art und Weise. Und da wir Menschen überwiegend visuell veranlagt sind, scheint diese Form der Verbreitung für uns besonders reizvoll. Ohne viel Text, nur mit Hilfe eines aussagekräftigen Bildes, lässt sich eine Message leicht rüberbringen. Genau hier liegen die Stärken dieser Plattform, die auch im Marketing von großer Bedeutung sind.

Marketing auf Pinterest!

Viele deutsche Unternehmen haben die Bedeutung von Pinterest im Online- und Social Media Marketing bereits erkannt. Die täglich steigenden Nutzerzahlen sprechen für sich. Die Vorzüge dieser Plattform sind enorm.

  •  Automatische Verlinkung: Alle Pins enthalten einen Link zur Ursprungswebsite. So wird über die Bilder auf die Website des Unternehmens oder dem jeweiligen Onlineshop verwiesen.
  • SEO vorantreiben: Durch Repins wird die Zahl der Links vervielfacht.
  • Kinderleichte Verbreitung von Inhalten: Über einen „Pin-It“-Button, der auf die relevante Website integriert werden kann, lassen sich Bilder mit wenigen Klicks auf Pinterest veröffentlichen.
  • Viralität: Pinterest weist einen deutlich höheren viralen Faktor auf als beispielsweise Facebook.
  • Positive „Grundstimmung“: Shitstorm wurde (jedenfalls bis jetzt) auf Pinterest noch nicht nachgewiesen. Diskussionen sind auf dieser Plattform nur bedingt möglich.

Wie so oft sollte jedoch auch hier geprüft werden, ob diese Plattform sich für eigene Marketingzwecke eignet. Fragen wie: „Kann mein Produkt den jeweiligen Kategorien zugeordnet werden?“ und „Eignen sich meine Produkte als Motiv für Bilder?“ sollten beantwortet werden, bevor mit dem Aufbau eines Pinterest Auftritts begonnen wird.

Ansonsten gilt: Bietet den Nutzern von Pinterest einen Mehrwert! Pint Bilder, die gefallen und füllt euer Board mit Inhalten, die interessieren. Die richtige Kombination macht‘s! Penetrantes Beschallen ist auch hier nicht angebracht. Keiner braucht ein weiteres Medium, das Konsumenten zum Kaufen drängt.

Fazit:

pinterest-logo1Ob Pinterest sich in Zukunft hält oder nicht und an welcher Stelle es sich zwischen allen anderen Social Media Plattformen platziert, wird sich noch herausstellen. Doch das momentane Nutzerwachstum lässt erahnen, in welche Richtung sich die Plattform entwickeln kann. Unternehmen sollten sich die Möglichkeiten solcher Plattformen erschließen. Wer bisher meinte, Pinterest kann unbeachtet  bleiben, sollte langsam die Nase aus seiner Höhle stecken und das Potential, das in Pinterest steckt, zumindest einmal genauer unter die Lupe nehmen.

Was haltet ihr von Pinterest? Meint ihr, diese Social Media Plattform hat Chancen gegen die Giganten im Netz? Teilt eure Meinung mit uns!