10 Tipps für Ihr Social Media Marketing

Tipps für die Social Media Kommunikation - 10 Tipps für Ihr Social Media MarketingWährend die meisten in sozialen Kanälen aktiven Unternehmen in den vergangenen Jahren mit der Herausforderung umgehen mussten, wie sie sichtbar werden können, entstehen mittlerweile neue Problemstellungen, die sich im Zusammenhang mit dem Social Media Marketing ergeben. Datenschutzpannen und fehlende Geschäftsmodelle „Sozialer Riesen“ sowie eine nicht vorhandene strategische Ausrichtung der Unternehmenskommunikation werfen eine alte und immer wieder aktuelle Frage auf:

Wie soll ein Unternehmen heute mit den sozialen Medien umgehen?

Unterschiedliche Innovationszyklen der Social-Media-Branchenriesen, stetige Weiterentwicklungen und Anpassungen an das Verlangen der Nutzer machen eines unmöglich: nämlich, dass Unternehmen das Ziel ihrer Bemühungen in den sozialen Medien darin sehen können, in so vielen Portalen wie möglich präsent zu sein. Die meisten Unternehmenspräsenzen sind noch heute zu wenig durchdacht, sei es kurzfristig, strategisch oder langfristig konzeptionell. Ist ein Unternehmen zudem in zahlreichen Plattformen äußerst aktiv, können ungeahnte Probleme entstehen. Ein Beispiel sind einzelne Kommunikationsabteilungen von Unternehmen, die in Eigenregie Promotionsaktionen lancieren und anschließend von den Serviceanfragen verwirrter Kunden schlichtweg überfordert sind. Solche Aktionen sorgen für Missmut seitens der Stammkunden und der potentiellen Kundschaft und können imageschädigend sein. Ein noch viel größeres Übel sind Mitarbeiter, die Firmen-Interna in privaten Profilen ausplappern. Stichwort Medienkompetenz und Social-Media-Guidelines: diese gewährleisten die entsprechende Rechtssicherheit!

Einheitlichkeit vor Vielfalt

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Soll Social Media in die gesamte Unternehmenskommunikation eingebettet werden, bedarf es einer einheitlichen und vor allem sämtliche Unternehmensbereiche umfassenden Strategie. Nur auf diese Weise können die exakten Zielgruppen angesprochen, Ressourcen geschont und Risiken, wie in obigen Beispielen angesprochen, vermieden werden. Zu diesem Zweck bieten wir hier einige allgemein gefasste Guidelines, die auf das eigene Unternehmen und Angebot transferiert werden können. Sobald Mitarbeiter, seien diese freie oder feste, sich der Unternehmenskommunikation in sozialen Medien annehmen, sollten hierfür die entsprechenden Regeln aufgestellt werden. Eine SWOT-Analyse kann helfen, eigene Guidelines zu erstellen, die für das Unternehmen bedarfsgerecht sind. Auch der Marketing- oder PR-Verantwortliche des jeweiligen Unternehmens sollte eine Hilfe sein können, grobe Richtlinien für die Kommunikation in sozialen Medien zu formulieren.

 

10 Tipps für eine einheitliche Social-Media-Kommunikation:

Dialog anstatt Monolog:

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Wer einen Monolog in sozialen Medien führen will, wird nach kürzester Zeit gegen eine Wand reden. Ernst genommen wird aber derjenige, der aktiv eine Konversation sucht.

Qualität anstatt Quantität:

Es ist keine Zauberei, bei Twitter 2000 Follower oder auf Facebook einige hundert Fans zu generieren. Wer aber langfristigen Nutzen durch diese Fans und Follower haben möchte, muss ihnen relevante, qualitative Inhalte bieten.

Ehrlichkeit anstatt Lügen:

Wer im Internet lügt, wird schnell entlarvt. Viele Negativbeispiele sind bekannt. Daher sollte in Aussagen auch nichts weggelassen werden. Wer Quellen offenlegt, beweist zudem seinen Respekt vor dem Urheber.

Fakten anstatt Meinungen:

Im Internet entstehen Missverständnisse besonders schnell. Daher sollten insbesondere eigene Meinungen deutlich kenntlich gemacht werden.

Authentizität anstatt Schauspielerei:

Wer sich nicht verstellt, authentisch und glaubwürdig ist, der gewinnt das Vertrauen seiner Zielgruppe sehr schnell.

Höflichkeit anstatt Arroganz:

Wie im echten Leben kann auch im Internet eine produktive Konversation nur dann entstehen, wenn sich die Gesprächspartner mit Höflichkeit begegnen.

Seriosität anstatt Entblößung:

Unternehmer sind auch als Privatpersonen in sozialen Medien vertreten. Ratsam hierbei ist es, dass in den privaten Profilen nichts peinlich sein muss. Daher sollte das private Profil über eine gewisse Seriosität verfügen.

Berichtigung anstatt Fehler:

Mit einem Fehler wird die Netzgemeinde schnell verärgert. Jedoch wird sie nach einer Berichtigung auch schnell verzeihen. Eine zeitnahe Reaktion auf Fehler ist daher geboten.

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Firmeninterna müssen auch als solche gehandhabt werden. Dies gilt insbesondere für sämtliche Personen, die in die Social Media Kommunikation involviert sind.

Recht anstatt Unrecht:

Das Gesetzt gilt auch im Internet. Daher gilt es hier, Urheberrechte zu achten und rechtswidrige, beleidigende oder verleumderische Inhalte zu vermeiden.

 

Daniel bei Google+