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Für Social Media-Profis wie wir es sind, fühlt es sich an wie der Mythos um das Ungeheuer von Loch Ness, aber es gibt sie wirklich: Die Social Media-Angst. Für die meisten Unternehmen ist die aktive Teilnahme im sozialen Web schon längst zum Alltag geworden. Doch manch andere sind von ihrer Angst so gelähmt, dass sie sich nicht trauen, einen Zeh in die Social Media-Welt zu halten geschweige denn einen Sprung kopfüber zu wagen. Falls ihr lieben Leute gerade mitlest: Wovor fürchtet ihr euch eigentlich so?

Schon klar, ihr trauert vermutlich der analogen Welt hinterher, weil die ja so viel einfacher war. Oder ihr seht im Internet immer noch eine dunkle Bedrohung, weil es ja ach so unberechenbar ist. Transparenz, Globalität und Schnelllebigkeit sind fast so etwas wie Schimpfwörter für euch. Vielleicht habt ihr aber auch in den Fernsehnachrichten eine Reportage über diese Shitstorms gesehen und kriegt allein bei bloßer Erwähnung dieses Worts schon Schnappatmung. Ach ja, bevor ich es vergesse… Wer den triefenden Sarkasmus nicht herausliest: Ich mein’s wirklich nicht böse.

Nichtsdestotrotz habe ich jetzt eine schlechte Nachricht für euch, also setzt euch mal lieber hin. Kann ich fortfahren? Na gut, aber weiterlesen auf eigene Gefahr. Nur weil ihr euer Unternehmen nicht aktiv im Social Web repräsentiert, ist das noch lange keine Garantie dafür, dass ihr nicht trotzdem schon längst Gesprächsthema auf diversen Plattformen seid. Es kommt sogar noch schlimmer: Ihr könnt trotz eurer Social Media-Angst zum Opfer eines Shitstorms werden.

Das Phänomen – oder auch: der Alptraum eines jeden Unternehmens – beinhaltet nicht umsonst das Wort Sturm. Mag ja sein, dass ihr trocken und gewärmt auf dem heimischen Sofa sitzt. Aber deshalb ist ein tobendes Gewitter draußen nicht weniger real, hm?! Doch wie sagen die Optimisten so schön? Auf Regen folgt auch wieder Sonnenschein. Zumindest wenn ihr auf den Shitstorm reagiert. Reden ist Silber, Schweigen ist Gold gilt hier nämlich nicht.

Um es noch einmal zusammenzufassen: Eure Social Media-Angst und die daraus resultierende Abstinenz bewahren euch nicht vor einem Shitstorm, ganz im Gegenteil. Denn wer aktiv im Social Web unterwegs ist, der kann ja wenigstens darauf reagieren. Schließlich hat sich an einem altbewährten Prinzip nichts verändert: Der Kunde ist König. Zum Schluss habe ich auch noch eine gute Nachricht für euch: Wenn ihr euch den Sprung ins kalte Wasser nicht traut, dann übergebt die Betreuung eures Unternehmens auf den sozialen Plattformen einfach in professionelle Hände. Wir Social Media Manager wissen nämlich, welche Maßnahmen im Falle eines Shitstorms anfallen – was wir außerdem alles können, könnt ihr hier nachlesen. Immerhin gibt es mittlerweile nicht umsonst ein eigenes Berufsfeld für die Social Media-Welt. Und eine OP am offenen Herzen würdet ihr doch auch nicht selbst durchführen, sondern einem Chirurgen überlassen, oder?!

Ihr wollt wissen, wie ihr im Falle eines drohenden Shitstorms zu handeln habt? Keine Sorge, wir veröffentlichen demnächst einen Blogpost zum Thema Krisenmanagement. 😉