Die meisten Anleitungen und Guidelines für verschiedene Social Media Kanäle behandeln zumeist nur einen geringen Teilbereich der riesigen Landschaft. Aus diesem Grund können kleinere Unternehmen, die zum Beispiel mit Google Plus, Facebook und Twitter starten, nicht viel aus diesen Anleitungen herausholen. Daher stellen wir euch heute einige grundlegende Regeln für den Einstieg in Social Media sowie die grundlegenden Eigenschaften vor.

© vladgrin - Fotolia.com

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Jegliches Handeln und Auftreten in den Plattformen macht eines zur Pflicht, das Nachdenken. Und zwar Nachdenken, bevor gehandelt wird. Dies kann in Form einer kleinen Strategie, Ableitung der generellen Unternehmenskommunikation oder einer komplexen Konzeption für die Handhabung der Firmenprofile vorgenommen werden.

 

Basiseigenschaften von Social Media

Unter sozialen Medien werden generell sämtliche Technologien bezeichnet, die es ermöglichen, uns online auszutauschen und Inhalte mit anderen Nutzern zu teilen. Natürlich sind Social Media, wie es oft falsch verstanden wird, nicht nur Google Plus, Facebook oder YouTube, sondern auch Blogs, Foren und Online-Communities unterschiedlichster Ausprägung. Was alle diese modernen Medien miteinander gemeinsam haben, ist die Möglichkeit der Kommunikation von „einem zu vielen“, „vielen zu einem“ und „vielen zu vielen“.

Die Basis der gesamten Eigenschaften fußt auf dem Prinzip der Interaktion der User. User-generated Content, lustige Videos, Sprüche und Links stellen oftmals den Kern in der privaten Kommunikation dar. Die privaten Nutzer treffen sich nicht auf Facebook, um Produkte zu erwerben, haben also im Gegensatz zu Unternehmen keinerlei kommerzielle Ziele. Im privaten Bereich geht es vielmehr um Unterhaltung, den Austausch und teilweise um Anerkennung. Und genau aus diesem Grund dürfen Marketing-Verantwortliche nicht von der Grundannahme ausgehen, Social Media seien ein verlängerter Arm von PR, Werbung, Marketing oder Vertrieb (dies kann man nicht häufig genug betonen!).

 

© mopsgrafik - Fotolia.com

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Was man für eine erfolgreiche Social Media Kommunikation beachten sollte

  1. Vor Beginn des Social Media Marketings müssen Strategien, Ziele und Inhalte für die Kommunikation definiert sowie die entsprechenden Kanäle ausgewählt werden.
  2. Es ergibt keinen Sinn, eine Strategie zu entwickeln, die nicht mit der allgemeinen Unternehmenskommunikation konform geht. Daher muss beides in Anlehnung erfolgen.
  3. Der Social Media Aufwand muss als ein Teil der generellen Kommunikation begriffen werden, als integrierte Maßnahme, die nicht einfach nebenher laufen kann.
  4. Social Media verantwortliche Mitarbeiter müssen sich mit den Gepflogenheiten und dem entsprechenden Tenor der jeweiligen Kanäle sowie mit deren Funktionen auskennen und diese regelmäßig und authentisch betreuen.
  5. Ehrlichkeit, Authentizität und Offenheit sind drei wichtige Grundprinzipien in der SoMe-Kommunikation.
  6. Daraus folgt, dass eine transparente Kommunikation die Glaubwürdigkeit des Unternehmens steigert und damit Vertrauen schafft.
  7. Relevante Inhalte sind das A und O. Denn diese stellen die Basis für die Beziehungspflege mit den eigenen Zielgruppen dar. Stichwort: Mehrwert.
  8. Möchte man Social Media als Werbekanal verstehen, so sollte die „Werbung“ so uneigennützig wie möglich durchgeführt werden! Aber besser ist: Man versteht SoMe nicht als Werbung!

Welche grundlegenden Tipps fallen euch noch ein?

Daniel bei Google+