Soziale Netzwerke, Content Sharing Networks, Social Bookmarking und Micro Blogging Dienste bilden die technische Grundlage für das Social Media Marketing. Wir haben uns die Mühe gemacht, die bekanntesten Dienste und ihre Charakteristika in vier Bereichen darzustellen.

Die neun wichtigsten Social Networks

Facebook

Facebook LogoFacebook gilt als DAS führende soziale Netzwerk in der Social Media Landschaft. Es erlaubt ausgedehnte Posts, kurze Statusmeldungen sowie die Veröffentlichung von Videos und Bildern. Per „Gefällt mir“ und „Teilen“ wird der virale Effekt gewährleistet. Neben privaten Profilen können Firmenseiten „Fanpages“ erstellt und mit unterschiedlichen Werbeformaten bekannt gemacht werden. Je mehr Fans und Shares eine Fanpage besitzt, desto größer ist ihre potentielle Reichweite.

Marketing: B2B, B2C

Daniel bei Google+
Google+

Logo von Google+Google+ ist ein noch junges soziales Netzwerk mit einem riesigen Potential. Im Gegensatz zu Facebook können die Gruppen und Kontakte bei G+ in Kreisen verwaltet werden. Wer News für unterschiedliche Zielgruppen verfassen und veröffentlichen möchte, ist auf Google+ richtig. Beim Post wird einfach derjenige Kreis ausgewählt, welcher die „Zielgruppe“ darstellt. Google verknüpft sein eigenes soziales Netzwerk mit immer mehr Google-Diensten, wie zum Beispiel mit Search und YouTube. „Hangouts“ eröffnen die Möglichkeit, sich per Videochat mit Freunden auszutauschen oder Webinare sowie Beratungen für Kunden anzubieten.

Marketing: B2B, B2C

Xing

Das Xing LogoXing stellt DAS wichtigste B2B Netzwerk im deutschsprachigen Raum dar. Nutzer legen Profile an und präsentieren darin vornehmlich ihre beruflichen Erfahrungen, Referenzen und den Lebenslauf. In Gruppen findet der Austausch zwischen Gleichgesinnten statt. Eine große Bandbreite branchenspezifischer Themen kann auf Xing in den entsprechenden Gruppen diskutiert werden. Unternehmen haben zusätzlich die Möglichkeit, eigene Unternehmensprofile einzurichten und zu pflegen.

Marketing: B2B

LinkedIn

Im Gegensatz zu Xing ist LinkedIn ein international ausgerichtetes B2B Netzwerk. Die Profile können hier als PDF runtergeladen werden, wobei die Nutzer ihre Profile auch mehrsprachig anlegen können. LinkedIn gilt als Karrierenetzwerk, wobei ein Export der Kontakte möglich ist. LinkedIn wird zunehmend von jungen Berufseinsteigern genutzt. Andererseits nutzen Unternehmen das Portal, um talentierte Mitarbeiter zu finden.

Marketing: B2B

Myspace

Was Sound und Grafik angeht, spielt Myspace in der vordersten Reihe mit. User erstellen ihre Seite mit individuellen Grafiken und Musik. Das Hauptaugenmerk bei der Nutzung von Myspace liegt in neuen Bekanntschaften. Das Teilen von Inhalten wird zweitrangig behandelt.

Marketing: B2C

MeinVZ

StudiVZ und SchülerVZ existieren in der Tat noch. Sie sind zwei Portale des VZ-Netzwerkes und lehnen sich ganz stark an die Nutzungsmöglichkeiten und Funktionalitäten von Facebook an. Die Zielgruppen der beiden Netzwerke werden aus den Namen ersichtlich, Studenten und Schüler.

Marketing: B2C

Friendfeed

Friendfeed stellt einen sogenannten live-Streaming-Dienst dar. Damit haben die User die Möglichkeit, Posts aus anderen sozialen Netzwerken einzubinden. Diese sind beispielsweise Blogs, Flickr, Facebook oder Twitter. Feeds können auf Wunsch ausgeblendet werden, wobei Bewertungen der aus anderen Netzwerken importierten Posts über das „like“ und eine Kommentarfunktion erfolgen.

Marketing: B2C

Blogger.de

User von Blogger.de können eigene Blogs einrichten oder einfach nur relevante Blogs finden und sich dort mit Bloggern über die eigenen Interessen austauschen. Eine Kommentarfunktion dient hauptsächlich dem Austausch und der Bewertung von Inhalten.

Marketing: B2C

Tumblr

Tumblr bietet den Usern einen sogenannten „tumblelog“. Diese Funktion ermöglicht die Veröffentlichung von kurzen Text-Inhalten, Zitaten, Links, Chatlogs, Bildern und Audio- oder Video-Content. Jeder User verfügt dabei über ein eigenes Tumbleblog. Darin können auch die Inhalte anderer Nutzer zitiert werden.

Marketing: B2C

 

Die zwei führenden Micro Blogging Sites

Twitter

Wer sich in 140 Zeichen auszudrücken weiß, hat mit dem Microblog Twitter ein nützliches Marketingwerkzeug für die Verbreitung von Kurznachrichten. Diese Tweets werden in der Regel mit einem Link (zumeist gekürzt) veröffentlicht. Das Rautenzeichen # stellt auf Twitter ein sogenanntes „Hashtag“ dar und ist ein wichtiges Werkzeug, um Schlagworte kenntlich zu machen. Die virale Verbreitung findet über die Anzahl der Follower und die Anzahl der Re-Tweets statt.

Marketing: B2B, B2C

Twitxr

Twitxr konnte sich kaum gegen Twitter durchsetzen, bietet aber interessante Funktionen. Das Microblog ermöglicht die Veröffentlichung von Kurz-Texten und News. Die sogenannten „Geocodierung“ zeigt den Standort an, wenn Fotos per Handy hochgeladen werden.

Marketing: B2C

 

Die sieben wichtigsten Content Sharing Plattformen

YouTube

YouTube bietet privaten wie beruflichen Nutzern die Möglichkeit, Videos jeder Art zu veröffentlichen. Die überwiegende Anzahl der Videos stammt von privaten Nutzern und wurde aus Spass hochgeladen. Der Anteil von Business-Videos erstreckt sich über Bereiche wie Videoblogs, Tutorials und Webinare, Produktvorstellungen, Guerilla-Marketing-Videos, Image-Videos und viele mehr. Ein Unternehmensvideo kann gleichzeitig auf YouTube veröffentlicht und per „Einbetten“-Funktion auf der Website integriert werden. YouTube ist ein Dienst von Google und wird in der Google Suche angezeigt.

Marketing: B2B, B2C

Slideshare

Der Upload von Dokumenten (zum Beispiel Präsentationen) wird auf Slideshare als privat oder öffentlich gekennzeichnet. Die hochgeladenen Dokumente verbreiten sich über Social Bookmark Dienste, einen HTML-Code auf Websites sowie durch den Versand per Email.

Marketing: B2B, B2C

Google Drive

Die Funktion von Google Drive geht deutlich über diejenige von Slideshare hinaus. Nutzer laden hier Dokumente hoch (Texte, Präsentationen, Tabellen, Formulare) und können diese anschließend bearbeiten. Die Bearbeitung erfolgt entweder öffentlich oder mit bestimmten, ausgewählten Nutzern. Die jeweiligen Nutzer werden bequem per Rechtevergabe in den Stand versetzt, an Dokumenten mitarbeiten zu können.

Marketing: B2B, B2C

Flickr

Die Nutzung von Flickr bedeutet den Upload von Bildern und Videos. Diese können mit individuellen Notizen versehen und anschließend in ausgewählten Gruppen geteilt oder zusammengestellt werden.

Marketing: B2B, B2C

Scribd

Mit Scribd werden Dateien hochgeladen, für Nutzer freigegeben, in Kategorien eingeteilt, mit Notizen versehen und letzten Endes für die Suchmaschine zur Verfügung gestellt. Wenn Unternehmen per Scribd Dateien wie PowerPoint, PDF, Word oder Excel hochladen, lassen sie dies ihre Website-Besucher in der Regel durch einen HTML-Code wissen.

Marketing: B2B, B2C

Pinterest

Pinterest ist die „Welt in Bildern“ und ermöglicht das „Pinnen“ derselben im Internet. Hierzu wird die eigene Pinnwand eingesetzt. Klickt ein User auf den Pin, landet er direkt auf der jeweiligen Urheber-Seite. Wer ein Bild interessant findet, kann dieses per „repin“ kundtun. So landet das Bild auf der eigenen Pinnwand.

Marketing: B2B, B2C

 

Die drei nützlichsten Social Bookmark Dienste

Diigo

„Diigolet“ ist das Tool von Diigo. Es ermöglicht das Abspeichern von Links und Dokumenten als Lesezeichen. Der Social Bookmark Dienst gibt seinen Usern darüber hinaus die Gelegenheit, eigene Notizen an das veröffentlichte Lesezeichen anzubinden oder einzelne Textabschnitte zu markieren.

Marketing: B2C

Delicious

Ganz nach dem Motto, dass jemand eine Website „Delicious“ findet, kann er diese entsprechend als Lesezeichen anlegen. Die Kennzeichnung erfolgt entweder als privat oder öffentlich, wobei eine thematische Verwaltung in Listen möglich ist. Schlagwörter helfen anderen Usern, das Lesezeichen (sofern öffentlich) zu finden.

Marketing: B2C

Mr. Wong

In Deutschland gehört Mr. Wong zu den beliebtesten und bekanntesten Social Bookmark Diensten. Auch hier werden Lesezeichen als privat oder öffentlich gespeichert, in Gruppen oder Themen kategorisiert.

Marketing: B2B, B2C

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